Drei Schritte zur Auszahlung einer Lebensversicherung

Die Höhe des Betrages, der aus der Lebensversicherung tatsächlich ausbezahlt wird, wird zwischen der Versicherungsgesellschaft und dem Versicherungsnehmer bei Abschluss des Versicherungsvertrages festgelegt.

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Schritt 1: Stellen Sie sicher, dass Sie die Art der Versicherung haben, die Sie benötigen.

Es gibt zwei Arten von Lebensversicherungen, und beide beziehen sich in unterschiedlicher Weise auf das Erbrecht. Sie sollten sich daher genau √ľberlegen welche Art von Versicherung Sie brauchen. Eine davon ist eine gew√∂hnliche Todesfallversicherung, die die Erblast sch√ľtzen soll. Sie deckt den Tod wie eine Risikolebensversicherung ab. Der Versicherte erh√§lt die Geldsumme nicht lebenslang.¬†Unabh√§ngig von den geltenden Steuer- oder Erbschaftsbestimmungen erh√§lt der Hinterbliebene die Zahlungen aufgrund des Todes.¬†Im Falle von Invalidit√§t besteht bei Vertragsabschluss die M√∂glichkeit der Pr√§mienbefreiung.

Es gibt auch Lebensversicherungsarten, die ein Verm√∂gen aufbauen und dementsprechend √ľber Sparm√∂glichkeiten verf√ľgen.¬†Diese Bedingung ist mit der Todesfallversicherung verbunden. Im Todesfall oder wenn der Versicherungsnehmer nicht arbeitsf√§hig ist, haben die Angeh√∂rigen finanzielle Vorrechte.¬†Solche Versicherungen, wie z.B. gemischte Lebensversicherungen oder lebenslange Lebensversicherungen, sind im Erbschaftsfall eingeschlossen und haben einen R√ľckkaufswert.

Schritt 2: Welche Leistungen werden vorgeschlagen?

Der in der Police angegebene versicherte Geldbetrag wird im Falle eines vorzeitigen Todes an den Beg√ľnstigten ausgezahlt. Die Konkubinatspartner sind immer durch die Lebensversicherung gedeckt, da sie bestimmt werden k√∂nnen. Auch die gesetzlichen Erben k√∂nnen von der Todesfallversicherung profitieren.

Im Falle, dass der Vertrag eine Kapitulationsbedeutung hat, muss der Beg√ľnstigte seine Erbrechte ber√ľcksichtigen. Falls die Erben die Erbschaft nicht aufgrund einer √úberhaftung abgelehnt haben, k√∂nnen sie vorgeben, ihren Erbteil zu erhalten. Der Versicherer muss die Erben √ľber den vollen R√ľckkaufswert der Versicherung informieren.

Schritt 3: Ber√ľcksichtigen Sie die Umst√§nde der Zahlungen.

Zuerst muss die Versicherungsgesellschaft √ľber den Tod des Versicherungsnehmers informiert werden. Die Person, die das Recht hat, Anspr√ľche geltend zu machen, muss auch die entsprechenden Policen vorlegen, was bedeutet, dass der Anspruch nachgewiesen werden muss.¬†Es ist sehr hilfreich, wenn die erforderlichen Dokumente f√ľr den Versicherer vorbereitet werden. Dazu geh√∂rt neben anderen Dokumenten auch ein eingeschriebener Brief an den Versicherer, in dem Sie Ihren eigenen angemeldeten Anspruch finden k√∂nnen.¬† Vor der Auszahlung der versicherten Leistungen werden diese ordnungsgem√§√ü gepr√ľft.

Tipp: Es ist wichtig, die Mitgliedsnummer und die Anzahl der Policen zu best√§tigen.¬†Sie m√ľssen das Schreiben zusammen mit der Sterbeurkunde (ausgestellt auf dem Standesamt am Sterbeort) vorlegen. Es kann auch eine Familienbrosch√ľre aufgeklebt werden. Eine Pr√§mienr√ľckerstattung kann ebenfalls angefragt werden. Die im Voraus bezahlten Pr√§mien m√ľssen zur√ľckerstattet werden, da nach dem Tod des Versicherungsnehmers diese Pr√§mien nicht mehr im Betrag enthalten sind.

Machen Sie sich mit den Regeln f√ľr die Auszahlung der Versicherungspr√§mie vertraut und sprechen Sie mit den Beg√ľnstigten dar√ľber, bevor Sie Ihre Lebensversicherung abschlie√üen.¬†Im Falle des Todes des Versicherungsnehmers ist es eine seltene Sache, dass die Beg√ľnstigten oder jemand, der mit dieser Person in Verbindung steht, wissen, wie mit der Versicherung zu verfahren ist.¬†Und es ist eine sehr gute Option, wenn jemand wei√ü, wie man damit umgeht.

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